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Als Affen im weiteren Sinn werden umgangssprachlich alle Primaten – meist unter Ausschluss des Menschen – verstanden. Eigentliche Affen im engeren Sinn
(Anthropoidea oder Simiiformes) sind eine systematische Gruppe, die zusammen mit den Feuchtnasenaffen und den Koboldmakis (früher als Halbaffen zusammengefasst), die Ordnung der Primaten bilden. Die Eigentlichen Affen teilen sich in die Neuweltaffen und die Altweltaffen, zu denen biologisch betrachtet auch der Mensch zählt. Die Größe der Eigentlichen Affen schwankt zwischen dem Zwergseidenäffchen, das rund 100 Gramm erreicht, und den Gorillas, die stehend bis zu 1,75 Meter hoch werden und ein Gewicht von 200 Kilogramm erreichen können. Einige Arten haben einen ausgeprägten
Geschlechtsdimorphismus, wobei die Männchen mancher Arten doppelt so schwer wie die Weibchen sein können und sich auch in der Fellfarbe unterscheiden können. Ihr Körper ist meist mit Fell bedeckt, dessen Färbung von schwarz über verschiedene Braun- und Grautöne bis zu weiß variieren kann. Die Handflächen und Fußsohlen sind meistens unbehaart, manchmal auch das Gesicht. Die Augen sind groß und nach vorn gerichtet, womit ein guter Gesichtssinn einhergeht. Als Trockennasenaffen ist ihr Geruchssinn hingegen unterentwickelt.
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