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Bussarde sind mittelgroße Greifvögel aus der Familie der Habichtartigen. Bussarde sind
breitflügelige, kurzschwänzige Schwebeflieger. Im Aussehen ähneln sie der Gattung
Aquila, unterscheiden sich jedoch durch die geringere Größe und weitere Merkmale. Der Schnabel ist vergleichsweise kurz und von Anfang an gebogen. Nur drei bis vier der äußeren Handschwingen haben an der Innenfahne eine deutliche Verengung. Die Beine sind beim Großteil der Arten unbefiedert, vier Arten weisen eine Befiederung der Rückseite auf. Das Gefieder ist oft auf der Unterseite
quer gebändert. Die Weibchen sind meist etwas größer als die Männchen, dieser Sexualdimorphismus ist weniger stark ausgeprägt als bei der Gattung
Accipiter, Farbdimorphismus und -polymorphismus sind häufig. Bis auf wenige Ausnahmen sind Bussarde wenig spezialisierte Jäger von Kleinsäugern (besonders Mäuse) und Vögeln. Zu ihrem Speiseplan zählen aber auch Regenwürmer, Insekten, Reptilien und Aas. Ihre Beute schlagen sie fast immer am Boden. Entweder stürzen sie sich von einem Ansitz auf sie, oder sie gehen vom Segelflug und kurzem Rüttelflug (bei Mäuse- und Raufußbussard) in den Sturzflug über. |
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